Wiener Wäschermädeln

Ich geb’s gleich zu, das Rezept habe ich diesmal nicht selber ausprobiert, sondern nur erklären lassen. Wir haben diese Köstlichkeit in unserem Lieblingslokal gegessen. Da ich von dieser Mehlspeis, die in Wien gerne als Tagesteller und damit als Hauptgericht gegessen wird, noch nie gehört hatte, war ich natürlich besonders neugierig. Es handelt sich um eine durch und durch wienerische Mehlspeise. So erinnert der Name an den alten Berufsstand der Wäschermädeln, die im 19. Jahrhundert sogar ihre eigenen und legendären Bälle feierten. Kein Wunder also, dass so eine herrliche Mehlspeise nach ihnen benannt wurde.


Das wird gebraucht
Für den Teig: 1/4l Weißwein, 250g Mehl, 3 Eier, 3 EL Öl, 1 EL Vanillezucker, 4 EL Staubzucker (Puderzucker), Salz
Für die Füllung: 8-10 Marillen (Aprikosen), 20g Staubzucker (Puderzucker), 60ml Marillenlikör (Aprikosenlikör), 80g Marzipan

So wird’s gemacht
Marillen (Aprikosen) blanchieren, entkernen und mit der Mischung aus Staubzucker (Puderzucker) und Likör marinieren. Marzipanmasse in 8-10 kleine Kügelchen formen und damit die Marillen (Aprikosen) füllen. In der Zwischenzeit wird der Backteig gemacht. Dazu werden Wein, Mehl, Eidotter, Salz, Zucker und ÖL vermischt. Das Eiklar wird steif geschlagen und anschließend unter den Teig gehoben. Nun werden die vorbereiteten Marillen (Aprikosen) durch den Teig gezogen und anschließend in heißem Fett goldbraun gebacken. Vor dem Servieren mit Staubzucker (Puderzucker) bestreuen.

Tipp
Besonders köstlich schmecken die Knödel, wenn dazu frische Vaniellesoße gereicht wird.

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