Kinderkunstwerkstatt

Gemeinsam mit dem Künstler Gerhard Cervenka hatte ich vor einigen Jahren die Idee, in den Sommerferien eine Kinderkunstwerkstatt zu machen. Wir wollen Kindern damit eine kreative Abwechslung in der Ferienzeit bieten und ihnen auch die Möglichkeit geben, sich auf echten Leinwänden mit Acrylfarbe zu probieren. Gerhard steht den Kindern als Fachmann beratend zur Seite und ermutigt sie, ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen. Da ich mich selbst nicht so gut mit der Farbmischtechnik auskenne, erledige ich im Hintergrund anfallende Hilfsdienste, wie Wasser wechseln und Pinsel sortieren. Dieses Jahr konnten wir uns auch über tatkräftige Unterstützung freuen. Die ungarische Künstlerin, Katalin Szabó, hat den jungen KünstlerInnen ebenfalls ein paar Tipps und Tricks verraten. Die Werkstatt hat den Kindern wieder viel Spaß gemacht und ich freue mich immer sehr, wenn ich am Ende ihre stolzen Gesichter sehe. Wer also noch ein Highlight für eine Kindergeburtstagsparty braucht, kann jetzt entweder das erprobte Team der Kinderkunstwerkstatt mieten oder einfach selbst eine Malecke organisieren.

Gerhard und Katalin

Das wird gebraucht
Kleine Leinwände (50×50 oder 60×60 reicht völlig), Pinsel in unterschiedlichen Stärken, ein Eimer, Pappteller für das Mischen der Farben, Acrylfarben, etwas Schleifpapier, Bleistifte, Küchenrolle, ein altes Lacken und Wasser

So wird’s gemacht
Materialien am besten auf einem Tisch übersichtlich bereitstellen. Damit der Tisch im kreativen Eifer keinen Schaden nimmt, einfach ein altes Lacken über den Tisch legen. Das Schleifpapier in kinderhandgroße Stücke schneiden, den großen Eimer mit Wasser befüllen und die Pinsel vor dem ersten Maldurchgang gründlich auswaschen. Mit dem Schleifpapier können die Kinder nun vorsichtig die Oberfläche der Leinwand abschleifen, dann hält später die Farbe besser. Entweder gibt es ein besonderes Motto oder die Kinder sagen selbst, zu welchem Thema sie ihr Bild gestalten möchten. Mit dem Bleistift malen sie eine erste grobe Skizze ihres Meisterwerks auf die Leinwand und schon kann es richtig losgehen. Auf den Papptellern werden die Farben zusammenstellen und nach Lust und Laune gemischt. Zwischendurch die Pinsel im Wassereimer immer wieder gründlich auswaschen und mit etwas Küchenrolle abtupfen. So entstehen nach und nach fröhliche Kunstwerke, die als Andenken mit nach Hause genommen werden.

Tipp
Es gibt ganz unterschiedliche Acrylfarben, daher sollte man beim Kauf darauf achten, dass es sich um auswaschbare Farben handelt. Wir haben im Lauf der Zeit natürlich eine große Auswahl an unterschiedlichen Farben angesammelt. In der Regel reicht es aber fünf bis sechs Farben (darunter unbedingt rot, gelb und blau) zu besorgen, denn das Farbmischen ist ja eigentlich der größte Spaß. Da die Farben sehr lange haltbar sind, kann man die Malecke natürlich öfters einsetzen.

Internet
Gerhard Cervenka erlaubt uns auch einen Blick in sein Atelier: http://cervenka-gerhard.com/index.html

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